TOP Ö 1: Lüftungskonzept Grundschulen

Beschlussvorschlag für den Rat:

Die Verwaltung wird beauftragt, pro Grundschulstandort einen entsprechenden Förderantrag gemäß der Bundesförderung coronagerechte stationäre raumlufttechnische Anlagen zu stellen sowie den Eigenanteil in Höhe von 284.755,79 € im Haushaltsplan 2022 einzustellen.

 

Bei positivem Förderbescheid ist das Lüftungskonzept umzusetzen.

 


Herr Roß erläutert ausführlich anhand einer Power-Point-Präsentation die Vorschläge zu stationären Lüftungsanlagen in der OGS, Ludgerigrundschule Standort Johannisgebäude und Ludgerigebäude, in der Anlage I (im Rats-Info-System).

 

Herr Dr. Meyring stellt mehrere technische Fragen zu dem Konzept. Er hätte die Förderrichtlinien anders verstanden.

 

Frau Hüwe fragt nach, ob Filter eingebaut werden.

 

Herr Roß bejaht dieses. Es wären zwei Filterstufen vorhanden. Die Außenluft komme gesäubert in die Klasse. Für Allergiker stelle die Luft eine Verbesserung dar.

 

Frau Scholz erkundigt sich nach der Wartung der Anlagen.

 

Herr Roß antwortet, dass sie vom Hausmeister betreut würde und eine jährliche Wartung von einer Fachfirma mit Filterwechsel stattfinden würde.

 

Herr Meyring fragt nach Alternativkonzepten.

 

Herr Holthausen erwidert, dass der Auftrag war, über dezentrale Lüftungsanlagen ein Konzept zu erstellen. Für weitere Konzeptanfragen würde die Zeit fehlen, da der Förderantrag bis Ende des Jahres gestellt werden müsse. Die Vergabe würde über das Windhund-Prinzip vergeben. Weiterhin informiert Herr Holthausen darüber, dass pro Schulstandort (Ludgerigebäude, Johannisgebäude und OGS) je ein Antrag gestellt werde. Die Förderung betrage 80% und die maximale Höhe beliefe sich auf 500.000 € pro Standort.

 

Herr Lennertz erkundigt sich danach, wann die Umsetzung erfolgen könne.

 

Herr Holthausen antwortet, dass sobald die Förderzusage eingegangen wäre, sobald wie möglich begonnen werde.

 

Frau Bölte merkt an, dass sie es für sinnvoll erachte, langfristig in Lüftungskonzepte zu investieren. Eltern wünschen sich Luftfilter in allen Klassen. Zahlreiche Anträge hätte es an die Schulpflegschaft, sowie Anfragen an die Schulleitung gegeben. Die Angst vor erneuter Schulschließung und längerer Phase des Distanzlernens sei enorm.

 

Herr Messing macht deutlich, dass nur für zwei Differenzierungsräume im Ludgerigebäude Luftfilter mit einer Förderung angeschafft werden könnten. In der Bürgermeisterkonferenz wäre das Thema auch angesprochen worden. Es sollten die Fenster zur Lüftung genutzt werden.

 

Herr Ahlers schlägt vor, mobile Luftfilter für den Winter anzuschaffen. Dabei wären die weiterführenden Schulen noch nicht mitberücksichtigt.

 

Herr Dieker spricht sich dafür aus, den Förderantrag zu stellen und ihn so schnell wie möglich umzusetzen. Bei den mobilen Luftfiltern könne er die Kosten nicht abschätzen.

 

Herr Messing rechnet vor, dass die Kosten pro Gerät bei ca. 6.000 € lägen und es 16 Räume in der Grundschule gäbe, so wären es ca. 100.000 €.

 

Herr Meyring weis darauf hin, dass es verschiedene Systeme gebe.

 

Herr Messing merkt an, dass dabei auch auf die dazukommenden Betriebskosten für z.B. Filter geachtet werden müsse.

 

Danach wurde die Diskussion über Luftfilter abgebrochen.

 

Frau Köhler und Frau Hüwe sprechen sich für langfristige Lösungen aus. Bereits im letzten Jahr wäre darüber gesprochen worden und die Abstimmung wäre einstimmig ausgefallen.

 

Herr Lennertz lässt über eine Ergänzung des Beschlussvorschlages abstimmen, in dem die Schulleitungen vorsorglich prüften, wie hoch der Bedarf an Luftfiltern sei.

 

Stimmabgabe:

Ja

Nein

Enthaltung

 

 

 

 

CDU Fraktion

5

 

 

Bündnis 90 / Die Grünen

 

3

 

SPD Fraktion

 

2

 

FDP Fraktion

 

 

1

 

Der Ausschuss fasst folgenden


Stimmabgabe: einstimmig