TOP Ö 1: Wegeausbau Flurbereinigung Langenhorst Temming

Beschlussvorschlag für den Rat:

 

Die Verwaltung wird beauftragt, mit der Teilnehmergemeinschaft eine Zusatzvereinbarung zum Ausbau von Wirtschaftswegen bzw. zur Übernahme des 20%igen Eigenanteils bezogen auf die neue Kostenschätzung zu schließen. Mittels dieser Vereinbarung sind der Teilnehmergemeinschaft Langenhorst-Temming finanzielle Mittel in Höhe von bis zu 32.000 € zuzusichern.

Die Zustimmung zu den überplanmäßigen Aufwendungen / Auszahlungen von 32.000 Euro bei dem Produktkonto 12020.78550000 wird erteilt. Die Deckung ergibt sich aus Minderaufwendungen bei dem Produktkonto 03011.78311000.

Bei der Planung des Haushaltes 2023 wird der Haushaltsansatz bei dem Produktkonto 12020.78550000 (Ausbau von Wirtschaftswegen = 200.000,00 €) um den konkret verbrauchten Ansatz gemindert.

 

 


Herr Holthausen stellt den Tagesordnungspunkt anhand der Sitzungsvorlage vor und bittet Frau Bix von der Flurbereinigungsbehörde um weitere Erläuterungen.

 

Frau Bix erläutert anhand von Kartenmaterial bzw. Planunterlagen die verschiedenen Wegelängen der Wirtschaftswege im Flurbereinigungsgebiet Langenhorst-Temming. Ein letztes Stück des Wegeausbaus stehe jetzt noch an und zwar zwischen Kentrup - Richtung Holthausen. Für diesee Maßnahme wurde ein Kalkulation gemacht, die nun nicht mehr ausreichend sei. 

Hinsichtlich der Kosten für vorgenannten Ausbau war bereits Ende des letzten Jahres festgestellt worden, dass die kalkulierten Kosten deutlich überschritten werden. Hierfür nennt Frau Bix drei Gründe:

  1. Kostensteigerung für die Entsorgung (PAK belasteter Asphalt = Abfall)
  2. Steigerung der CO 2 Umlage.
  3. Allgemein hohe Preissteigerung

 

Um die Kosten so weit wie möglich zu minimieren hat man sich schon überlegt den PAK-belasteten Unterbau zu belassen, um die Kosten für die Entsorgung somit zu vermeiden. Alle weiteren Auf- und Ausbaumaßnahmen würden somit über bzw. an dem vorhandenen Unterbau erfolgen.

 

Anhand einer Folie der Baupreisindizes erläutert Frau Bix, dass seit Februar 2020 bis November 2021 eine Kostensteigerung von 6,1% zu verzeichnen ist. Dies ist in den letzten Monaten nochmals angestiegen.

((s. Baupreisindize NRW https://www.bauindustrie-nrw.de/fileadmin/media/bi/bauwirtschaftsdaten/Amtliche_Baupreisindizes_NRW.pdf

 

Die vorgesehene Maßnahme soll nunmehr im Mai 2022 ausgeschrieben werden. Es bleibt somit abzuwarten, welche Preise dann angeboten werden. Außerdem muss in der Kalkulation ein zusätzlicher Durchlass mitberücksichtigt werden, da noch eine zusätzliche Feldüberfahrt gebaut werden muss, um eine Erschließung zu sichern.

 

Auf Rückfrage von Herrn Kösters, wann der vorgenannte Ausbau durchgeführt werden soll, antwortet Frau Bix, dass die Ausschreibung für den Monat Mai 2022 geplant seien und die Ausführung auf jeden Fall erst nach dem geplanten Baumberge Marsch am 11. Juni 2022 beginnen soll – voraussichtlich im August 2022.

 

Abschließend erkunditgt sich Frau Mollenhauer, ob noch mit weiteren Kostensteigerungen zu rechnen sei. Dieses wird von Frau Bix verneint, da nunmehr bis zum Abschluss der Maßnahme durchkalkuliert worden ist.

 

Herr Wiesmann verliest den folgenden

 


Stimmabgabe: einstimmig