TOP Ö 3: Ausblick auf die Zukunft des Kommunalen Kinos in Billerbeck

Herr Messing erläutert die Sachlage und stellt heraus, dass die Abendvorstellung am letzten Wochenende von über 300 Erwachsenen besucht wurde. Er unterstreicht noch einmal, dass die Kosten für die Umstellung auf digitale Technik nicht zu rechtfertigen seien. Deshalb werde vorgeschlagen, nach gebrauchten Geräten zu suchen. Die Förderung für das Kommunale Kino laufe noch bis Ende 2014.

Er berichtet weiter, dass der Verein GotoBe Interesse signalisiert habe, an einem bestimmten Themenabend mitzuwirken.

 

Herr Handwerk schlägt vor, in ähnlicher Form wie Krimilesungen in bestimmten Restaurants, Filme vorzuführen. Des Weiteren sollte nach einem günstigen gebrauchten Gerät gesucht werden. So sei man damals auch mit dem Kommunalen Kino angefangen. Außerdem sollte mit dem Kommunalen Kino in Coesfeld Kontakt aufgenommen werden, ob von dort evtl. Geräte ausgeliehen werden können.

 

Herr Messing weist darauf hin, dass die Geräte nicht transportabel seien.

 

Herr Handwerk möchte, dass alle Möglichkeiten ausgelotet werden, um entsprechenden Anschluss zu finden. Er könne sich auch eine Film-Woche oder eine Film-Nacht vorstellen.

 

Frau Dirks versichert, dass ihr auch viel daran liege, dass das Kommunale Kino weiterlaufe. Mit Themenabenden könne zunächst die Zeit überbrückt werden. Gleichzeitig werde aber nach günstigen gebrauchten Geräten Ausschau gehalten.

 

Frau Ebel findet es wichtig, dass das Kommunale Kino erhalten bleibt. Zurzeit würden überall zuerst die Kinos und dann die Kommunalen Kinos sterben. Sie sei zurzeit beruflich dabei, in Zusammenarbeit mit dem Betreiber des Kinos in Münster eine Kooperation mit den Kinos im Münsterland herbeizuführen. Es habe schon einmal die Überlegung gegeben, einen Kino-Bus einzusetzen und eine Förderung über den Regionalen Kulturkreis zu beantragen. In dem Zusammenhang könne sie bei den Kinobetreibern abfragen, ob jemand seine Geräte verkaufen wolle.

Als Alternative könnte vielleicht auch ein Beamer eingesetzt werden, der sei einfacher zu bekommen und mobil einsetzbar.

 

Herr Messing wirft ein, dass aktuelle Filme nicht zeitnah auf DVD zu bekommen seien.

 

Herr Kortmann greift den Vorschlag von Herrn Handwerk auf, Themenabende oder eine Kino-Nacht, evtl. als Open-Air Veranstaltung mit entsprechendem gastronomischem Angebot durchzuführen.

 

Herr Messing verweist auf die hohen Kosten für das entsprechende Equipment.

 

Frau Bosse ergänzt, dass das nicht mehr dem Gedanken des Kommunalen Kinos entspreche.

 

Frau Köhler erklärt, dass sie sich dem Beschlussvorschlag nicht anschließen könne. Wenn das Kommunale Kino einmal abgeschafft sei, werde man es wohl nicht wieder aufleben lassen können. Es sollten Themenabende eingeführt werden, aber gleichzeitig sollte nach gebrauchten Geräten Ausschau gehalten werden.

Vielleicht könne man das Kommunale Kino auch gemeinsam mit anderen Kommunen anbieten. So könnten evtl. höhere Besucherzahlen erreicht werden und vielleicht bekomme man auch gemeinsam eine Förderung.

 

Schließlich besteht Einvernehmen, das Angebot von Frau Ebel anzunehmen, die bis zur nächsten Sitzung Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Kommunen und eine Förderung über den Regionalen Kulturkreis ausloten will. Weiterhin soll nach gebrauchten Geräten gesucht werden. Ggf soll die Zeit mit Themenabenden überbrückt werden.